Faszination Meerforellen-Pirsch

Sonntag, 13. März 2011

 

Was macht eigentlich die SIIKA-Crew, wenn das Boot im Winterlager auf die neue Saison wartet? Nun, ein Teil der Crew ist von der Leidenschaft des Meerforellenangelns infiziert. Der „Fisch der 1000 Würfe“ lockt uns an die Strände, wo wir bis zum Bauch im Wasser stehen und versuchen die Meerforellen zu überlisten. Wenn Michael Zeman und Heiko Döbler in ihrem Buch „Küsten-Strategie Meerforellen“ schreiben: „Der Anblick eines silberblanken Fisches und die Faszination ihn zu fangen, erklärt die Leidenschaft, die jeden packt, der diese Küstenfischerei beginnt.“ , können wir dieses nur bestätigen. Wir geniessen die Weite, die Seeluft und spüren den nahenden Frühling. Die Meerforellen sind nicht einfach zu angeln. Da muss man sich schon was einfallen lassen, um sie zu überlisten. Und man benötigt viel Geduld. Auch wenn man mal nichts fängt, war es einfach schön an der frischen Luft gewesen zu sein. So ist in dem Buch „Küsten-Strategie Meerforellen“ zu lesen: „ Meerforellenangler sind aus einem besonderen Holz geschnitzt und die Kombination aus einem heutzutage seltenen Naturerlebnis, einer permanenten Herausforderung und dem potentiellen Erfolgserlebnis begeistert immer mehr Menschen.“ Im Buch „Das Angeln im Meer vor westdeutschen Küsten“ von Carl Werner Schmidt-Luchs (Band 1, Seite 119, Verlag Paul Parey 1969) wird diese Faszination auf den Punkt gebracht: „Das Dahinwandern entlang der Ufer, ob nun mit oder ohne Watstiefel oder Wathose bietet vor allem außerhalb der Badesaison besonderen Reiz, der von der Einsamkeit und Großartigkeit der Küstenlandschaft und dem unendlich weiten Meer noch gesteigert wird. Hier spürt der sensible Angler etwas von dem, was er sonst nur im Binnenland an den wilden, unberührten und einsamen Forellenbächen findet. Die Pirsch auf die Meerforelle übt einen Zauber aus, der ganz im Gegensatz zu den sonst mehr rustikal zu nennenden Angelmethoden der Küstenregion steht. Sie bietet Jagd und Sport im besten Sinne, ganz abgesehen von der reichlichen Bewegung an der frischen Luft, die auch nach erfolglosen Angelstunden den Körper mit Frische und Glücksgefühl durchströmt. Meerforellenangler sind keine Topfangler. Hier ist nicht mehr der Fisch der reine Zweck des Tuns, sondern Teil eines harmonischen Ganzen, das sich aus Spannung, Bewegung und Freiheit in von Menschhand fast unberührt belassener Natur zusammensetzt.“ Genau das ist der Reiz. Und mit dem Meerforellenangeln beginnt der Countdown zur neuen Segelsaison.

 
 

Weiter >

< Zurück